Nicht nur zum Welt-Aids-Tag
Druck
machen!
HIV/Aids gestern und heute gedenken
“Druck machen!” – Unter diesem Titel starten wir mit dem Schwulen Museum Berlin und der Universität der Künste Berlin ein gemeinsames Projekt.
Das Projekt fragt: Wie kann der Austausch zwischen den Generationen dazu beitragen, heute und zukünftig erfolgreich HIV-Prävention zu betreiben, Stigma abzubauen und uns gegenüber künftigen Pandemien zu wappnen?
HIV/Aids im Generationsdialog – Erinnerung trifft Prävention
Für die Jüngeren liegt die Anfangszeit von HIV/Aids inzwischen längst in grauer Vorzeit. Vielen Älteren sind die politischen Kämpfe um Information, Prävention und selbstbestimmten Schutz hingegen noch in lebendiger Erinnerung. Wie kann das Gespräch zwischen den Generationen dazu beitragen, das Virus weiter in Schach zu halten?
„Spread the Word, not the Virus!“
Auf Einladung der IWWIT-Kampagne entwickeln Design-Studierende der Universität der Künste Berlin gemeinsam mit Professorin Franziska Morlok und Kurator Michael Annoff ein intergenerationelles Publikationsprojekt. Das Projekt erinnert an die Möglichkeiten von Prävention und Kommunikation in einer Zeit analoger Gestaltung.
Im Mittelpunkt steht der generationenübergreifende Dialog.
Unter der Moderation von Michael Annoff sprechen Eugen Januschke vom Schwulen Museum, Jonathan Gregory und Ahmet Sitki Demir aus dem IWWIT-Team mit Menschen aus den queeren und positiven Communitys.
Damals bis heute
Ein Blick ins Archiv – von den ersten Kampagnen der 80er und 90er Jahre bis zu den Projekten von heute.
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Alternative Liste
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Gedanken zur Prävention (1991)
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ROSA Lebenszeichen – Gauweiler Aids-Maßnahmenkatalog (1987)
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Dr. Gisela Gille
Wie hat sich die Beratung zu HIV und Aids verändert? Eine ärztliche Perspektive auf Angst, Aufklärung, Prävention und Lebensrealitäten.
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STOP AIDS Projekt – beantragt (1989)
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Dr. Eugen Januschke
Was bedeutet Safer Sex als Entscheidung? Ein persönlicher und theoretischer Blick auf Prävention, Körper und die „Qual der Wahl“.
Beitrag
Philipp Gufler
Ein künstlerischer Beitrag über Erinnerung, queere Archive und Quilt #06, gewidmet dem Schauspieler Kurt Raab.
Beitrag
Ringo Rösener
Welche Spuren hinterließ HIV und Aids in der DDR? Eine Suche nach Erinnerung, Archivmaterial und ostdeutschen Perspektiven.
Beitrag
Michael Annoff
Warum musste Aufklärung schneller sein als das Virus? Ein Blick auf Druck, Medien und die Weitergabe von Wissen in der Aidskrise.
Beitrag
Kenny Fries
Drei Gedichte über Liebe, Verlust, Körper, Risiko und Erinnerung im Kontext von HIV und Aids.
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STOP AIDS Projekt Berlin – Einladung (o. J.)
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STOP AIDS Projekt Berlin – Veranstaltungen und Einladungen (1990–1991)
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Alexander García Düttmann
Wie lässt sich über Aids sprechen, ohne einfache Identitäten zu behaupten? Ein philosophischer Blick auf Krise, Gemeinschaft und Widerstand.
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STOP AIDS Projekt – Öffentliche Aktivitäten (1990)
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STOP AIDS Projekt – Relita Diapositiv Werbung (1990)
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STOP AIDS Projekt – Umfrage (o. J.)
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Aids-Selbsthilfegruppen fordern – Ablösung Stahmer (1990)
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Grundsätze der Aids-Aufklärung (1988)
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Vivienne Lovecraft
Was bedeuten queere Räume heute? Zwischen Sichtbarkeit, Algorithmus, Community und der Erinnerung an versteckte Schuhschachteln.
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ROSA Lebenszeichen – Leserbrief Lautsprecher Radio Ostallgäu (1987)
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STOP AIDS Projekt Berlin – Auf neuen Wegen (1990)
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Hava Erıca Zeytin & Tsepo Bollwinkel Keele
Ein generationenübergreifender Dialog über Transsein, PrEP, Erinnerung, Sichtbarkeit und queere Geschichte.
Beitrag
Jonathan Gregory & Ahmet Sitki Demir
Wie hängen Prävention, Kunst und Aktivismus zusammen? Gestaltung in der HIV-Prävention war nie nur schön – sondern immer auch politisch.
Beitrag
Birol Işık
Wie gelingt kultursensible HIV-Prävention? Ein Gespräch über Migration, Rassismus, Community-Arbeit und das Projekt ADM.
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STOP AIDS Projekt Berlin – Projektantrag (1989)
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STOP AIDS Projekt Berlin – Wandzeitung „Berliner lieben Pariser“ (1990)
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STOP AIDS Projekt – Öffentlichkeitsarbeit (1990)
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STOP AIDS Projekt – Symposium (1990)
PDF ansehenFAQ zum Projekt
„Druck machen!“ ist ein intergenerationelles Publikationsprojekt der Präventionskampagne ICH WEISS WAS ICH TU. Design-Studierende der Universität der Künste Berlin entwickeln gemeinsam mit dem Kurator Michael Annoff und Professorin Franziska Morlok analoge Druckarbeiten. Die Plakate erinnern an die Geschichte von HIV und Aids und machen sichtbar, wie wichtig Aufklärung und Prävention heute noch sind.
„Druck machen!“ erinnert an die Anfänge von HIV/Aids, an Aktivismus und Kämpfe um Information und Schutz. Gleichzeitig geht es darum, wie Menschen heute mit HIV leben, welche Möglichkeiten der HIV-Prävention es gibt und wie wir solidarisch bleiben können.
Die im Projekt entwickelten Drucke und Plakate werden im Rahmen von „Druck machen!“ gezeigt und dokumentiert. Teile der Publikation können später in Ausstellungen, Online-Beiträgen oder begleitenden Materialien sichtbar gemacht werden – als Erinnerung an die Geschichte von HIV/Aids und als Beitrag zu aktueller Prävention.
Kooperation & Förderung
Ein Projekt der Präventionskampagne der Deutschen Aidshilfe IWWIT in Kooperation mit dem Kurator Michael Annoff, dem Schwulen Museum Berlin und der Universität der Künste Berlin. Gefördert durch das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit.